TEETASSEN

Teetassen – eine Wissenschaft für sich
Kleine Tassenkunde: Wie die Teetasse mit Sieb ihren Namen bekam und wieder verlor
Passionierte Teetrinker wissen es längst: Teetasse ist nicht gleich Teetasse. Je nachdem, ob sie gesundheitsfördernden Kräutertee, gekühlten Früchtetee oder aromatischen Ostfriesen-Tee enthält, weist sie ein jeweils eigenes Design für den perfekten Tee-Genuss auf.

Welchen Gegenstand jemand meint, der von einer Tasse spricht, hängt maßgeblich von seiner Herkunft ab – denn der Begriff wird regional ganz unterschiedlich genutzt. Ursprünglich bezeichnete er ein Schälchen oder Näpfchen, wie es in China zum Teetrinken dient. Das Wort entstammt der arabischen Sprache und gelangte mit dem dazugehörigen Getränk in italienische Hafenstädte. Hier wurde es zunächst weiterhin für kleine, schüsselartige Gefäße verwendet.

Mit dem Übergang in den Alpenraum kam dem Begriff „Tasse“ eine neue Bedeutung zu, denn hier waren bereits andere Trinkgeschirre im Einsatz: die sogenannten Haferl – gerade geformte Becher, welche die Finger dank eines Henkels vor heißem Inhalt schützten.

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